Arbeitsfähigkeitsberatung

Damit das Unternehmen auch bei alternden Belegschaften wettbewerbsfähig und innovativ bleiben kann, muss die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbeugend aktiv gefördert werden. Arbeitsfähigkeit bezeichnet dabei die Summe der Faktoren, die einen Menschen in einer bestimmten Arbeitssituation in die Lage versetzen, die ihm gestellten Arbeitsaufgaben erfolgreich zu bewältigen.

Um zu gewährleisten, dass das Konzept der Workability Verbreitung in der betrieblichen Praxis findet, wurde das Modellvorhaben „Integration der Arbeitsfähigkeitsberatung für KMU in bestehende Beratungsstrukturen“ (intakt!) umgesetzt.

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Mit diesem Modellvorhaben wurde erstmalig in Deutschland ein KMU-orientierter Beratungsansatz zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit entwickelt und erprobt, der:

  • einen ganzheitlichen Zugang zur Arbeitsfähigkeit gewährleistet, indem neben Arbeitsgesundheit auch Arbeitsorganisation und individuelle Kompetenzentwicklung einbezogen werden;
  • ausgehend vom Indikator „Krankenstand“ nicht nur die Symptome körperlicher Krankheit behandelt, sondern insbesondere die Ursachen von Fehlzeiten z.B. aufgrund von Unter- oder Überforderungen oder mangelhafter Arbeitsorganisation beseitigt;
  • die Vielfalt einzelner Beratungstätigkeiten und -schwerpunkte bündelt und maßgeschneiderte Beratungsangebote für Unternehmen ermöglicht;
  • das integrative Konzept der Arbeitsfähigkeit den Unternehmen und Unternehmensberater/-innen im Land vorstellt und im Denken und Handeln der Akteure verankert;
  • die Beratung zur Arbeitsfähigkeit in bereits vorhandene und sich weiterentwickelnde Beratungsangebote integriert und damit flächendeckend für Unternehmen in NRW verfügbar macht.

Mit dem nun vorliegenden Handbuch werden die Ergebnisse des Modellprojektes der Öffentlichkeit bekannt gemacht. An der Erarbeitung der Ergebnisse des Modellprojektes „intakt!“ war eine Vielzahl von Akteuren beteiligt.